WOHER, WOHIN?

Stück für einen Schauspieler und einen Musiker
Idee und Konzept Akram Brody

©Johanna Seelbach

„Er fragt sich nur, warum werde ich immer gefragt, woher ich komme und nicht wohin ich gehe?  
Sie fragen ihn ständig wer bist du und wissen nie zu sagen wer sie sind.“ (
Jad Turjman 1989- 2022)

Wo ein Mensch geboren wird, in welche Verhältnisse, ist Zufall. Das kann keiner von uns entscheiden. Und doch kommen wir alle zur Welt mit den Geschichten unserer Vorfahren im Rucksack des Lebens, eingebunden in die gesellschaftlichen Vorstellungen, Rituale und Glaubenssätze der Kultur, in der wir aufwachsen.
Wer im Krieg groß geworden ist, erlebt Gewalt und Unterdrückung als Alltagserscheinung. Sich daraus zu befreien, heißt oft genug sein Leben riskieren, heißt auch, alles Bisherige aufzugeben und zu flüchten.
Akram Brody hat den Weg der Flucht gewählt, weil es ihm nicht möglich war, sich als Künstler im Irak frei zu entfalten und lebt seit 2015 in Österreich.
Das Stück ist eine Parabel auf die Fragilität der menschlichen Existenz in Zeiten allgemeiner Bedrohung. Es erzählt von den Seelenzuständen eines Menschen, der aus der Brüchigkeit seiner Existenz heraus sich auf den Weg macht, sein Leben neu zu gestalten.

Dauer:
ca. 30 Min.

Performance: Akram Brody
Musik: Mario Vavti
Dramaturgie & Regie: Christa Hassfurther

Termine:
24. Nov. 2022

Ort:
fair MATCHING
Vogelweiderstraße 8a
5020 Salzburg
https://www.fairmatching.com

Karten:
An der Abendkasse in der MATCHbox
Um Anmeldung wird gebeten: info@fairmatching.com

GEGENWIND – Das Festival 2022

Ganz allmählich und scheinbar selbstverständlich hat sich das Motto zur zweiten Ausgabe unseres GEGENWIND-Festivals ergeben: Grenzen.

Grenzen sind Ende, Umbruch und Neuanfang zugleich.
Im persönlichen Erleben, im Kopf einzelner Menschen, in der Gesellschaft, in der Politik, im globalen Umgang mit der Erde.
Grenzen sind Übergänge und öffnen den Blick.
Grenzen überschreiten heißt Vergangenes hinter sich lassen, Vergänglichkeit akzeptieren, loslassen … und Unerwartetes zulassen.

Vier Eigenproduktionen und drei Gastspiele sind es, die Sie in den sechs Festivaltagen besuchen können. Das Programm ist weit gesteckt. Den Auftakt macht Gerald Votava mit den Nöstlinger-Songs "A schenes lem". Am zweiten Tag gibt es gleich drei Premieren mit "Grenzgänge", "Woher, wohin?" und "Die Mutante", alles Produktionen unseres Theaters. Am Samstag haben Sie die Möglickeit, schon am Vormittag Straßentheater vom Feinsten zu erleben: Die Gruppe Influx zeigt am Bayrhamerplatz ihre Open-Air-Performance "These.Three.Words". Der Abend entführt Sie in die Welt des Tanzes mit der b.m-w dance company. Den Schlusspunkt setzt am 31. Oktober, dem Reformationstag, die Kammeroper "Die Lutherin" von Agustín Casilla-Ávila in der evangelischen Kirche in Hallein, ein Werk, mit dem bodi end sole bereits 2018 in Zamora/Spanien viel positive Aufmerksamkeit erlangte.

Sie haben die Möglichkeit zwischen Tageskarten und Einzelkarten zu wählen. Wie immer können Sie die Karten online buchen oder direkt beim Tourismusverband Hallein erwerben.

AUSZEICHNUNG FÜR JAHRZEHNTELANGE VERDIENSTE

"Damit soll Ihre jahrzehntelange künstlerische Arbeit mit Ihrem Theater bodi end sole gewürdigt werden. Genauso lange engagieren Sie sich auch im Salzburger Kulturleben und sind stets um die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Künstlerinnen und Künstlern bemüht." begründet LH-Stvtr. Dr. Heinrich Schellhorn die Entscheidung des Stiftungsvorstands. Christa Hassfurther erhielt damit die höchst dotierte Auszeichnung der PRO SALZBURG Landeskulturstiftung 2022.

Die Stiftung gibt es seit dem Jahr 2006. Sie unterstützt freie Kulturinitiativen im Land und in der Stadt Salzburg - Kulturschaffende ebenso wie Institutionen aus allen künstlerischen Sparten.

Der Stiftungsvorstand setzt sich zusammen aus LH-Stvtr. Dr. Heinrich Schellhorn (Vorsitzender), Landtagspräsidentin Dr.in Brigitta Pallauf (Stellvertretende Vorsitzende), Stifterin Gertraud Ruckser-Giebisch und Magda Krön.

Der inhaltliche Vergabeschwerpunkt bezieht sich dieses Mal auf die drei Kriterien Lebenswerk, Jugend/Newcomer und kontinuierliche Kulturarbeit.

https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=66663