Arche 2.0

Es ist Zeit wieder eine Arche zu bauen…

Ein Schiff auf auf dem Berggipfel, nicht am biblischen Ararat, sondern am Wildkogel im Oberen Pinzgau. Katastrophe und rettender Neubeginn liegt in ihrem Bild. Mythisch und gegenwärtig zugleich.

An diesem besonderen Ort, über 2000 m Seehöhe, baut der bildende Künstler aus Hallein, Georg Zenz, eine 26m lange Arche.

Das Eröffnungsfest findet am 11. Juli statt.

Theater bodi end sole begleitet die Feier mit mythischen Geschichten, die uns erschrecken lassen und schließlich doch Zuversicht und Hoffnung geben.

Mit Mareike Tiede – Erzählperformance

Den genauen Programmablauf finden Sie unter https://www.sommer-bergbahnen.at/

Adresse
Wildkogelbahnstraße 343

5741 Neukirchen am Großvenediger

Klein und Kurz

Ein Nachmittag zum Eintauchen in Welten zwischen Büchern, Bewegung und Basteleien

Es gibt Geschichten zum Lauschen und Zusehen in gemütlicher Theateratmosphäre. Kindern und Eltern wird passend zum vorgelesenen Buch ein Angebot zum Malen, Basteln, Formen oder Bewegen als Nachklang der Geschichte angeboten. 

Anna Russegger und Lena Bauer laden kleine Kinder und ihre Eltern und Begleitpersonen ein, den Nachmittag gemeinsam im Theater zu verbringen.

Termine: Montag 06.07. und Dienstag 14.07.2026 I jeweils 15:00 bis 16:30 Uhr

Ort: [theater | objekt], Davisstraße 7, 5400 Hallein

Anmeldung: a.russegger@bodiendsole.at

Eintritt pro Begleitperson: 5€

Foto: Russegger

Im Anfang war die Stille. Ein Klang. Eine Geschichte.

Eine Koproduktion von Mareike Tiede und bodi end sole

Die Sprechkünstlerin und Erzählerin Mareike Tiede und die Bansuri-Spielerin Rina Killmeyer verweben Mythen, Poesie und Musik zu einem intimen Abend über Wandel, Schöpfung und die Frage, wie wir Menschen Krisenzeiten begegnen können. 

Geschichten aus Sufi-Traditionen, indischen und indigenen Kulturen erzählen vom Entstehen der Welt, von ihrem möglichen Ende – und von der Kraft der Transformation. 

Dabei eröffnet die Bansuri-Flöte mal meditativ und zart, mal virtuos und kraftvoll innere Räume, in denen Worte nachklingen dürfen.

In diesen beunruhigenden Zeiten, in denen vieles zerbricht und um-bricht, laden diese alten Geschichten dazu ein, nicht nur Antworten zu suchen, sondern neue Fragen im Herzen zu bewegen.

Ein berührender Abend voller Poesie, Staunen und leiser Hoffnung.

Termin
12.September, 19:30 Uhr

Ort
Friedl- Bahner-Salon
Mauttorpromenade 7a
A-5400 Hallein

Tickets

8 I 16 I 24 Euro - Pay as you can
Kupfticket oder Abendkassa

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ynselzeit.


Foto: Rudi Gigler

DAS MOBILE THEATER DES AUGENBLICKS

Theaterkabine

Die Theaterkabine ist ein ein mobiles Miniatur Theater, das an verschiedenen Plätzen in der Stadt unterwegs sein kann. Es bietet Platz für bis zu zwei ZuschauerInnen, Theater und Publikum rücken ganz nah zusammen- Ein Theatererlebnis hautnah. 

Das Programm „Kunst-Fund-Stücke“ sind kurze Minidramen von je fünf bis zehn Minuten. Hier gehen Sprachkunst und Objekttheater eine poetische Verbindung ein. Gedichte, Kurzgeschichten und Sachtexte werden durch Stimme, Körper und den spielerischen Umgang mit Objekten auf der Bühne lebendig gemacht und werden unterhaltsam greifbar.

Team

Anna Russegger - Konzept und Performance
Alois Ellmauer - Bau und Ausstattung
Christa Hassfurther - Coaching, Storytelling und Animation

Termine und Orte

20.6.2026 I 10:00 bis 12:30 I Hallein, Altstadt, unterer Markt, Justin-Robert-Platz

04.7.2026 I 10:00 bis 12:30 I Hallein, Altstadt, unterer Markt, Justin-Robert-Platz

Tickets

Hutkassa I Pay as you can vor Ort

VIELLEICHT AUCH OHNE GRUND

Gastspiel Teatro zumbayllu 

Ein Stück über die Sehnsucht nach Auswegen und Utopien, die uns eine Welt ohne Gewalt und Ungleichheit zumindest vorgaukeln

wenn das, was hier Sand ist, früher einmal Meer war. früher einmal mehr war. dann will ich eigentlich, dass nicht wieder mehr wird. denn im Mehr bin ich immer gleich dran, wieder zu ertrinken an dem Mehr und Zuviel und Allem. die Katastrophe zielt immer an den Gefühlen vorbei. alles, alles lassen wir uns einfallen, damit wir an ihnen vorbei dürfen … und dann siehst wieder nur Dich selbst, wenn den anderen Du ansiehst, wieder nur Dich selbst…  

Zur Inszenierung

Zwei Frauen machen sich auf die Suche nach einer Gruppe von Kindern, die während sie ihr Land verlassen mussten, in einem Niemandsland stranden und sich entscheiden, der Zivilisation den Rücken zuzukehren. In der Klandestinität, weitab von Erwachsenen und Siedlungen bauen sie an einem neuen Lebensentwurf. Auf der Suche finden die Frauen immer wieder Fotos und Briefe der Kinder, die langsam ein Bild entstehen lassen von dem, was die Kinder antreibt und was sie an der Welt da draußen desillusioniert.


Auf ihrer Wanderung durch das unwirtliche Gebiet begegnen sie skurrilen Figuren und optischen Täuschungen, die sie mit ihren eigenen Innenleben und den Fragen unserer Zeit konfrontieren. Immer wieder gelangen sie an den Punkt, wo sie sich fragen, ob es nicht besser wäre, die Suche aufzugeben und die Kinder in Ruhe zu lassen. Umso näher sie den Kindern kommen, desto größer werden die Widerstände, auf die sie stoßen und die Erinnerungen, die zwischen Steinen, Sand und Nichts zum Vorschein kommen.

Anhand von teils absurd anmutenden Texten, teils sich wiederholenden Choreografien vor einer tiefgreifenden Sound-Kullisse, wird in dieser Inszenierung versucht den widersprüchlichen Ebenen des Menschen zu begegnen, diese spielerisch zu verhandeln und uns die Absurditäten des menschlichen Handelns vor Augen zu führen.

Mit: Anna Russegger, Sara Zambrano
Musik: Fabian Mang
Text: Florian Zambrano
Bühne: Kamran Gharabaghi
Kostüm: Sarah Mattitsch

Termin
19.6.2026 I 19:30

Ort
[theater | objekt]
Davisstraße 5-7
5400 Hallein

Tickets: Kupfticket

SLAPSTICK Workshop

mit John Towson

Hier betritt das Theater bodi end sole Neuland, auch wenn in der Vergangenheit in einer Reihe von Stücken immer wieder Elemente von Slapstick auftauchten. Der Wochenendkurs ist der erste seiner Art und wendet sich sowohl an Künstler:innen aus der freien Szene, als auch an Personen mit Spielerfahrung ab 15 Jahren.

Mit John Towsen konnte ein internationaler Künstler und Lehrer aus den USA gewonnen werden. Er war bereits als Kind Fernsehschauspieler und später als Erwachsener performte er viele Jahre als Clown.

Seine Physical-Comedy-Workshops unterrichtete er u.a. an der Princeton University, dem Bloomfield College, quer durch die USA, in Europa (u.a. Rote Nasen) und Afrika. Er war künstlerischer Leiter des NY International

Clown Theatre Festival und des Very Physical Comedy Institute. Außerdem arbeitet er als Regisseur und Autor.

Die Kurssprache ist Englisch.

Datum I Zeit
Freitag 24.4.2026 I 18:00 - 21:00 Uhr
Samstag 25.4.2026 I 10:00 - 16:00 Uhr
Sonntag 26.4.2026 I 10:00 - 16:00 Uhr

Kosten: 250 € pro Person

Anmeldung: a.russegger@bodiendsole.at oder +43 670 5068066

Ort
[theater | objekt]
Davisstraße 5-7
5400 Hallein

Foto: (c) John Towson

UP TO NOTHING - Film & Gespräch

SALTY DOKS – Kritische Filme , offener Diskurs

„Up to Nothing“, ein Film über Aufbruch, Widerstand und die bunte Revolte gegen das Salzburger Establishment.

Als Salzburg in den 1980er Jahren noch vom Glanz der Festspiele und dem Schatten Herbert von Karajans geprägt war, formierte sich hinter dem Neutor eine Gegenbewegung: die ARGE Rainberg. Ihr Ziel: ein selbstverwaltetes Kulturzentrum auf dem Gelände der alten Sternbrauerei – frei, laut, politisch und subversiv.

„Up to Nothing“ erzählt die Geschichte dieser Bewegung, die mit Fantasie, Witz und Wut gegen das kulturelle Monopol der Stadt aufbegehrte. Höhepunkt war die legendäre Bunte Demo vom 23. Juni 1984 – ein anarchischer Festzug, der vor dem Salzburger Festspielhaus in einem massiven Polizeieinsatz endete.

Was damals als Chaos galt, war in Wahrheit der Beginn einer neuen kulturellen Selbstbestimmung: Die Aktionen der Arge Rainberg veränderten Salzburgs Kulturlandschaft nachhaltig.

Buch & Regie: Markus Grüner-Musil, Hermann Peseckas, Piet Six
Produktion: ARGEkultur & Studio West
AT 2011, 105 Min, Deutsch

Die Reihe SALTY DOKS

Kritische Dokumentarfilme (wieder)sehen, zugänglich machen und sich gemeinsam mit Themen aus Gesellschaft, Politik, Kunst und Kultur auseinandersetzen, die immer noch – oder wieder – aktuell sind: das ist der Anspruch von SALTY DOKS.

Im Zentrum steht die differenzierte, vielschichtige und kritische Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen und politischen Dokumentarfilm – als künstlerische Form und als Beitrag zur Debatte über die drängenden Fragen unserer Zeit.

Mit einer akzentuierten Programmauswahl schaffen wir Raum für aktuelle filmische Tendenzen, Wiederentdeckungen und neue Perspektiven.

SALTY DOKS versteht sich als Plattform für filmischen und gesellschaftlichen Diskurs – und als Einladung, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich auf Themen einzulassen, die außerhalb der eigenen alltäglichen Realität liegen.

Ort 
[theater | objekt]
Davisstraße  5-7
5400 Hallein

Datum I Zeit
23. 04. 2026 I 18:00 Uhr

Tickets
Pay as you can I Abendkassa vor Ort

ALLER ANFANG - Erzähltheater

Zwei Menschen auf der Bühne, die anfangen wollen.
Sie befragen Geschichten aus Mythologie und Wissenschaft, die sich mit dem großen Beginn beschäftigen. Dem Beginn des Lebens, dem Ursprung der Welt, dem Funken der Inspiration, der Utopie des Neuanfangs.
Sie werden zu Göttern, Teilchen im Universum, Sonne und Mond, den ersten Menschen, Krisen-Gebeutelten, die nach der Reset-Taste suchen, Heldinnen und Visionären… oder einfach zu zwei Menschen im Theater, die ihrem Publikum eine Geschichte erzählen. Und noch eine. Und noch eine

Ein Erzähltheater, das zeigt, dass „Aller Anfang…“ nicht mit den Worten „..ist schwer.“ weitergehen muss. Birgit Fuchs und Sebastian Krawczynski bringen unter der Leitung von Ina Theißen ein verspieltes Stück auf die Bühne, das Anfangen leicht erscheinen lässt. Es macht Mut, es doch noch einmal zu versuchen - den Anfang von Allem zu erklären - oder selbst einen neuen Anfang zu wagen. Es macht Hoffnung, dass jedem Anfang ein Zauber innewohnt. Und dass es sich lohnt, noch einmal anzufangen. Und noch einmal. Und noch einmal

Mitwirkende

Ina Theißen - Regie

Birgit Fuchs - Schauspiel und Soundeffekte

Sebastian Krawczynski - Schauspiel

Nina Vasilchenko - Bühne und Raum

Franziska Krug - Kostüm

Anna Russegger - Licht


Weitere Vorstellungen 16.4., 17.4., 18.4.2026 I 19:30 Uhr


Schulvorstellung auf Anfrage
Kontakt: a.russegger@bodiendsole.at

Ort
[theater | objekt]
Davisstr. 7
5400 Hallein

Tickets: Kupfticket

Der Aufführungsort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar (Fünf Minuten vom Bahnhof).
Das [theater I objekt] ist barrierefrei zu betreten. 

Kontakt für Rückfragen: a.russegger@bodiendsole.at


www.greenevent.salzburg.at 

Bild: (c) Florian Frandl

Kri von Stefan Wipplinger (*1986)

In Kooperation mit jung & jede*r I Dem Jugendprogramm der Salzburger Festspiele

Mobile Schauspielproduktion 
ab 10 Jahren I für 1. bis 3. Klasse Mittelschule und Gymnasium

Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer im Dorf. Im Wartehäuschen an der alten Bushaltestelle soll jemand wohnen: Kri, ein seltsames Mädchen, eine Fremde. Was will sie hier?

Die Dorfgemeinschaft redet, spekuliert, weiß nicht weiter. Kri hingegen macht es sich gemütlich, redet mit den Menschen, hört zu, bringt Meinungen durcheinander und das gewohnte System im Dorf ins Wanken. 

Stefan Wipplinger erzählt in seinem neuen Stück eine fein beobachtete, spannungsvolle Geschichte über Mut, Offenheit und die Kraft, Dinge einfach anders zu machen.


Regie: Tanju Girişken 
Bühne und Kostüm: Lisa Chiara Kohler 
Musik: Hans Könnecke 
Dramaturgie: Maria Leitgab 

Mit: Marie Luise Arnold, Amadeus König, Camilla Krause, Tanja Radovanović

Datum und Zeit
26. März 2026 I 10:30 Uhr

Ort
Stadttheater Hallein
Kuffergasse 2
5400 Hallein

Karten
Schüler*innen: 5 Euro I Begleitpersonen freier Eintritt
Kontakt für Karten und Begleitprogramm: a.russegger@bodiendsole.at oder +43 670 5068066
Zu dieser Produktion kann ein theaterpädagogisches Rahmenprogramm zur Vor- und Nachbereitung gebucht werden.

Holle! von Sebastian Schwab (*1993)

Kooperation mit jung & jede*r I Dem Jugendprogramm der Salzburger Festspiele

Oper nach Motiven des Grimm’schen Märchens Frau Holle
Libretto von Kai Weßler und Suse Pfiste

Koproduktion mit dem MusikTheater an der Wien

ab 7 Jahren I 2. bis 4. Klasse Volksschule

Alle Wetter! Frau Holle hat es nicht leicht in ihrem Job, trägt sie doch die ganze Verantwortung für die Jahreszeiten und das Klima. Sie macht und tut, schüttelt ihre Betten aus, doch sie schafft es einfach nicht, es allen recht zu machen. Den einen ist es zu heiß, den anderen regnet es zu viel. 

Sogar mit Beschwerdebriefen muss sie sich inzwischen herumschlagen! Irgendwann hat Frau Holle genug und beschließt: Eine Pause muss her. Das Wetter ist doch kein Wunschkonzert! Sollen doch die beiden Wetter-Assistenten Gold-Andy und Pech-Andy das Wettermachen übernehmen. Doch das läuft gewaltig schief…

Die Kinderoper für eine Sängerin und zwei performende Instrumentalisten von Sebastian Schwab führt fantasievoll durch alle Wetterlagen: von himmelhochjauchzendem Sonnenschein-Dur bis zu verhagelten Wut-Arien der Frau Holle.

Regie: Catharina von Bülow
Bühne und Kostüm: Anna Kreinecker
Dramaturgie: Christian Schröder 
Holle: Tatiana Kuryatnikova 

Mit: Alexander Gergelyfi Gold-Andy (Hammerklavier u.a.), Manuel Ernst Pech-Andy (Klarinette).

Datum und Zeit
10. April 2026, 10:30 Uhr

Ort
Stadttheater Hallein
Kuffergasse 2
5400 Hallein


Karten
Schüler*innen: 5 Euro I Begleitpersonen freier Eintritt
Kontakt für Karten und Begleitprogramm: a.russegger@bodiendsole.at oder +43 670 5068066
Zu dieser Produktion kann ein theaterpädagogisches Rahmenprogramm zur Vor- und Nachbereitung gebucht werden.