TOSENDE STILLE I

DIE FRAUEN BLEIBEN UNGEHÖRT UND BEETHOVEN IST TAUB

CORONA MACHT UNS SCHON WIEDER EINEN STRICH DURCH DIE RECHNUNG
VORAUSSICHTLICHER ONLINE-TERMIN: MONTAG, 15. FEBRUAR 2021

Was bleibt von Ludwig van Beethoven übrig, wenn der Geniebegriff wegfällt? Das Theater bodi end sole macht sich auf die Suche nach dem Menschen, der sich hinter dem Komponisten der 9. Symphonie, des „Fidelio“ und so vieler anderer Werke verbirgt. Daneben gab es noch „die Anderen“ – Frauen, Komponistinnen der Zeit, deren Namen und Werke heute kaum jemand mehr kennt.

Briefe, Lebenserinnerungen, Zeitzeugnisse werden zu einer audiovisuellen Collage verwoben. Eine Performance, die ihren eigenen Weg geht und herausfinden will, welche Muster und Gedanken aus der Zeit von vor 250 Jahren uns heute noch prägen.

Eigentlich hätte ein groß angelegtes Stück entstehen sollen, das rund um den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven Premiere gehabt hätte. Corona bedingt ist das Konzept mehrmals verändert und neu gedacht worden. Nun ist eine Online-Performance entstanden, die mit den Mitteln und Möglichkeiten des Videos spielt und experimentiert. Seien Sie am 15.2.2021 im www dabei! Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen. Nach der Online-Performance haben Sie die Möglichkeit mit uns zu chatten!

Mit
Marion Hackl, Domenica Radlmaier, Gertraud Steinkogler-Wurzinger, Wolfgang Oliver – Performance
Nicole Baïer – Szenografie, Video
Werner Lemberg – Klavier
Sophie Hassfurther – Saxophon, Komposition
Marion Hackl – Ausstattung
Helfried Hassfurther – Licht, Tondesign
Gertraud Steinkogler – Idee
Bashir Khordahji – Produktionsleitung
Doris Schumacher, Christa Hassfurther – Konzept, Dramaturgie, Regie

Wir danken für die Kooperation mit dem Institut für Gleichstellung und Gender Studies der Universität Mozarteum. Ebenso danken wir der Universität Mozarteum, die uns für die Musikaufnahmen den Bösendorfersaal zur Verfügung gestellt hat.

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