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Oktober 5, 2021
Von Tobias Koehler

05.10.2021, 19:30 im Rahmen vom Gegenwind Festival, Festspielhalle Pernerinsel

In ihrem Solo-Debüt "Spinnerin [a female narrative]" begibt sich Julia Lacherstorfer (Hubert von Goisern Kultuirpreisträgerin 2020) auf eine musikalische Spurensuche nach einer weiblichen Perspektive im österreichischen Liedgut: Wo sind all die Lieder, die von Verlusten und Überforderungen, Sehnsüchten und vom stillem Ertragen einerseits, andererseits von Verführung, Wut und Verweigerung erzählen? Warum sind sowenig Geschichten und Lieder überliefert, in denen sich Weiblichkeit selbst definieren darf? In der volksmusikalischen Landschaft Österreichs wimmelt es zwar von Liebesliedern, in denen jungen Mädchen besungen und umworben werden. In den meisten Volksliedern jedoch wird das alltägliche Leben aus einer männlichen, aktiven Perspektive geschildert - die weibliche Dimension bleibt eindimensional und passiv gezeichnet. Mit dem Geist einer Ethnomusikologin, Respekt und künstlerischer Weitsicht beforscht Julia Lacherstorfer die Vergangenheit, um vergessen Geglaubtes sowohl musikalisch, als auch narrativ in die Gegenwart zu transferieren und erlebbar zu machen. Ihre musikalischen Mittel sind dabei so vielfältig, wie die Lebensrealitäten jener Frauen deren Geschichten sie erzählt.

julialacherstrofer.at/wp/portfolio_page/die-spinnerin

Violine, Gesang, Harmonium: Julia Lacherstrofer
Violoncello, Gesang: Sophie Abraham
Klangregie: Lukas Froschauer
Visuals: Marlies Forenbacher

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