damencasting mit beethoven
Tschikweiber-2021-09-30-223
2019-gilgamesh_re_0010
DSC00110
2016-UENLDZ_0001©Wolfgang_Rauch
montalk signatur mit christa 1-9
Tschikweiber-2021-09-30-121
IMG_1580_small
Tschikweiber-2021-09-30-252
2019-Walk-In-Silence-01-e1585337853450
Tschikweiber-2021-09-30-153
2016-UENLDZ_0002©-MikeGrößinger
Tschikweiber-2021-09-30-272
2018-Gilgamesh-21_0007
Tschikweiber-2021-09-30-196
2017-BKoKL_0005©Aya_Barakat
previous arrow
next arrow
Oktober 12, 2019
Von bodiendsoleX234
2019-gilgamesh_re_0006
2019-gilgamesh_re_0002beschn
2019-gilgamesh_re_0004
2019-gilgamesh_re_0007
2019-gilgamesh_re_0011
2019-gilgamesh_re_0005
2019-gilgamesh_re_0001
2019-gilgamesh_re_0010
2019-gilgamesh_re_0009
2019-gilgamesh_re_0003
2019-gilgamesh_re_0000
2019-gilgamesh_re_0008
2019-gilgamesh_re_0002
previous arrowprevious arrow
next arrownext arrow

Fotos: Adi Aschauer

PREMIERE
SA., 12. OKT. 2019 | 19:30 UHR | [THEATER | OBJEKT] HALLEIN

GASTSPIEL
FR., 11. OKT. 2019 | 19:30 UHR | KUNSTHAUS NEXUS SAALFELDEN

„Gilgamesh, das Leben, dem du hinterherrennst wirst du nicht finden.
Ich sag Dir etwas:
Mach jeden Tag zu einem Fest,
tanze und spiele Tag und Nacht!
Blick auf das Kleine, das deine Hand hält.
schau hin, es ist dein Kind.
Lass eine Frau in deinen Armen glücklich sein
Denn das ist das Ziel der sterblichen Menschen.“

Nimmt Gilgamesh den Ratschlag der Göttin der Liebe ernst? – Im Gegenteil, in seinem Größenwahn missachtet er die Gesetze von Mensch und Natur, wie sie die Götter und Göttinnen repräsentieren, und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Erst die Liebe zu seinem Freund Enkidu und der Schmerz über dessen Tod öffnen Gilgamesh die Augen für seine Umwelt und machen ihn zum mitfühlenden Menschen.

Dann lassen wir uns berühren von seinem absurden Wunsch, Unsterblichkeit erlangen zu wollen. Am Ende steht die Utopie einer besseren Welt und das Wissen um die Begrenztheit des Lebens.

Damit ist die Geschichte des ältesten Epos der Welt auch eine Geschichte des 21. Jahrhunderts, in dem so mancher Mächtige verrückt spielt und wir an einer Zeitenwende stehen.

Und wenn Gertraud Steinkogler-Wurzinger in der Rolle der Mutter zwischendurch feministische Sprüche klopft, um ihren Sohn zur Räson zu bringen, entbehrt dies nicht einer gewissen Komik.

Mit Mareike Tiede (Performance), Gertraud Steinkogler-Wurzinger (Komposition  und Gesang) Sophie Hassfurther (Saxophon, Flöte), Agustín Castilla-Ávila (Komposition und Gitarren), Nicole Baïer (Video), Alois Ellmauer (Objekte), Helfried Hassfurther (Technik), Christa Hassfurther und Bashir Khordahji (Konzept und Regie)

Zurück zur Übersicht
crossmenuchevron-down linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram